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Nachdenklich im Advent

Ich begrüße dich herzlich, liebe Besucherin und lieber Besucher, liebe Freundin und lieber Freund dieser Seite, hier auf meiner und unserer Seite.

Nun ist ja wieder eine Zeit ins Land gegangen und du bist auf deinem Lebensweg kräftig vorangekommen. Natürlich ist es nicht immer leicht und so manches Mal kann es auch passieren, dass der richtige Mensch auf Erden seine Orientierung verliert.

Aber nun bist du hier angekommen und ich freue mich sehr darüber. Es ist nicht selbstverständlich, dass du dich nun hier befindest, denn das Leben tobt um dich herum und in die eigene Ruhe zu gehen, fällt auch dir bestimmt nicht so leicht.

Nun erkennst du ja an den Weihnachtsmärkten und an der Dekoration der Kaufhäuser und an den Girlanden der Einkaufsmeilen, dass Advent ist und das Weihnachtsfest mit Riesenschritten auf dich zukommt. „Oh je“, wirst du vielleicht denken, „jetzt beginnt bald wieder der Stress um die Geschenke und das Treffen mit der Familie.“

Natürlich bringt diese Zeit nicht die Ruhe, die sie bringen sollte und diese Feste beruhen unter anderem ja auf Zeiten, wo es noch keine Autos oder Fahrräder oder ähnliches gab. Die Kinder freuten sich noch über Süßigkeiten und Selbstgebackenes und auch die Zeit in der Familie lief viel, viel langsamer. Dies ist nun vorbei und auch die Kirchen haben Mühe, ihre Häuser mit Menschen zu füllen und ihre Botschaft an den Mann oder an die Frau oder die Kinder zu bringen. So hat sich mittlerweile in diesen Zeiten das Meiste reduziert auf Umsatz und Glamour und natürlich freuen sich die Kinder auf das Fest wie früher.

Die Evolution ist kräftig vorangeschritten, und so gibt es nun halt andere Geschenke und das Leben läuft anders aber schneller voran. Diese Schnelligkeit hat sich in den letzten 50 Jahren langsam entwickelt, ohne dass die Menschen es direkt bemerkten. Es ist in etwa so, dass der Mensch vor 50 Jahren noch gegangen ist, während er jetzt schon langsam läuft. Anzuhalten ist diese Entwicklung nicht mehr und du hörst es immer wieder, liebe Freundin und lieber Freund, liebe Besucherin und lieber Besucher, in den Medien, dass die Pole abschmelzen und die Erde sich ebenso neu aufstellt und ihren Lebensraum neu ordnet. Sie muss es tun, um sich ebenso anzupassen, wie der Mensch an sie. Noch ist dies keine bedrohliche Lage und die Weltgemeinschaft aller Menschen macht sich ja langsam auf, um über ihren Lebensraum zu diskutieren und nachzudenken

So spürst du schon, dass sich das Klima verschiebt und die Jahreszeiten immer mehr verrutschen auf dem meteorologischem Kalender. Wie es so schön heißt: „Macht euch die Erde untertan.“ Und so hat der Mensch dies auch getan. So wird nun der letzte Tropfen Öl aus der Erde herausgepresst, koste es was es wolle, und auf das, was an Giften dann zurückbleibt, wird heute nicht geschaut, sondern nach dem Motto: „ Soll doch die nächste Generation sich darum kümmern!“

So ist der Kapitalismus ja kaum bereit in die Vorsorge zu gehen, was nachkommende Menschen betrifft, und so wurde über Jahrzehnte über alte Brücken und Straßen gefahren, die natürlich dürftig geflickt wurden und kaum jemand hat in der Öffentlichkeit mit dem Finger auf diese Missstände gezeigt.

So hat in Deutschland das letzte Wahlergebnis noch keinen Erfolg gezeigt, sondern eher Enttäuschung. Nun fließen die Steuern gut, aber es wird nicht gespart. Schuldenabbau geschieht über niedrige Zinsen, und so ist der Staat der größte Pofiteur in dieser Situation. So werden Menschen wieder in die Schuldenfalle gelockt, weil niedrige Zinsen locken und die Sparer schauen, wie man so schön sagt: „Dumm aus der Wäsche.“

So schreitet diese Koalitionsbildung mühsam voran und im Süden der Republik regiert der reine Populismus, und so sollen Dinge durchgepeitscht werden, die mehr Aufwand als Ertrag bringen. Natürlich boomt die Wirtschaft und die Banken und das Kapital sind weiter auf dem Vormarsch. So wird es wohl noch Jahre so weiter gehen, aber es wird immer schwieriger werden, all das zu verwalten und zu richten, was über Jahre Misswirtschaft angerichtet hat.

So ist nun aber Adventszeit und wer will, nimmt teil und beschäftigt sich damit. Kaum jemand betritt noch die Gotteshäuser, lässt Kinder taufen und immer weniger Paare lassen sich von der Autorität der Kirchen trauen. Vielen ist diese Entwicklung egal, denn es muss ja weiter gehen. Es scheint so, als hätten die Amtskirchen über Nacht ihren Einfluss und ihre Macht verloren. So ganz ist es noch nicht, aber es ist ein langsamer, aber unaufhörlicher Prozess.

So haben sich die Menschen in Limburg als gläubige Christen schon gegen das Gebaren ihres Oberhirten gewandt und gestemmt und es kommen immer mehr Dinge ans Tageslicht, wo die Kirche nun Stellung nehmen muss. Uralte Verträge sorgen dafür, dass riesige Summen in eine klerikale Männergesellschaft fließen, wo keine Kontrolle herrscht, und wo einzelne Würdenträger völlig vom Weg, der ihnen Jesus vorgezeichnet hat, abgekommen sind und kaum mehr in der Lage sind zu begreifen, dass auch sie Menschen sind im Glauben, aber nicht unantastbar durch die Weihen anderer Menschen.

So schreitet auch dort die Evolution voran und immer mehr Gläubige oder Unschlüssige, die an den alleinigen Gott glauben, aber sich nicht gängeln lassen wollen, von alten Hierarchien, Ritualen, verlassen die Kirchen und gehen zum Amtsgericht um diesen Austritt zu dokumentieren.

So weiß niemand wie lange diese kirchlichen Feste noch ihre Existenzberechtigung haben, und so werden Zeiten kommen, wo der Schwamm der Geschichte auch über diese Phänomene gewischt hat.

Nun soll dir das aber, liebe Freundin und lieber Freund, nicht die Freude nehmen an diesem Advent. Genieße ruhig diese Märkte, begegne den vielen Touristen, die Freude an ihnen haben und schaue dich um und lebe deine Freude. Du lebst im Hier und Jetzt und gehst deinen Weg durch dein richtiges Leben auf Erden.

So grüße ich dich in Liebe
Geraldine.

25.11.13 15:46

Letzte Einträge: Hinein ins Jahr 2015, Sehnsucht nach Toleranz und Frieden, Sind die Menschen so schlimm?, Wankt Europa?, Ein Strom der Hoffnung., Hinein ins Jahr 2016

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